Praxis Dr. Haberland

Corona

Wir versuchen, die für unsere Praxis relevanten Informationen tagesaktuell zu halten. Quellen in Reihenfolge der Verbindlichkeit (Widersprüche sind möglich): Sozialministerium BaWue, Stiko, RKI, Bundesregierung, Gesundheitsamt BB, Stadt Renningen, Europ.Arzneimittelbehörde, Vorgaben des Impfstoffherstellers, ärztliche Fachkompetenz, gesunder Menschenverstand, Mitteilungen der Medien…
alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen und ohne Gewähr für Richtigkeit oder Vollständigkeit! Insbesondere in den Medienberichten, aber auch in den Empfehlungen der Politiker und des RKI erstetzt Spekulation und „Expertenmeinung“  oft die wissenschaftliche Grundlage.

Seit dem 24. September empfiehlt nun auch die StiKo für die über 60 Jährigen eine dritte Coroanimpfung 6 Monate nach Abschluss der Impfserie und eine Immunisierung der Kinder. StIKo-Veröffentlichung Leider finde ich trotz Milliarden Geimpfter derzeit keine Studie, die die Sinnhaftigkeit solcher Impfungen belegt; die StIKo führt in ihrer Empfehlung leider keine Daten an. Auch existiert keine Zulassung  eines Corona-Impfstoffes für eine dritte Impfung. Die gegenteilige Aussage und Rechtsauffassung des BMG/Sozialministeriums ist mir nicht nachvollziehbar. Deshalb stehe ich weiterhin sowohl der dritten Impfung als auch der Kinderimpfung skeptisch gegenüber.
Die derzeitig in Deutschland vorrätigen und bestellten Impfstoffe sollten sinnvollerweise den nicht-Geimpften in Deutschland und in anderen Ländern zur Verfügung stehen.

Corona-Impfung

wer?:  Es besteht weiterhin eine Impfempfehlung für eine Grundimmunisierung für ALLE Erwachsenen (ich kenne keine Kontraindikationen), für gesunde Kinder ab 12 überwiegt vermutlich ein möglicher Schaden den Nutzen wegen meist leichter Krankheitsverläufe. Zum Erreichen einer Herdenimmunität würde das Impfen von Kindern Sinn machen. 
Patienten mit durchgemachter Corona-Infektion warten 6 Monate auf eine Auffrischimpfung.
Nach offiziellen Empfehlungen sollen folgende Personen eine dritte Impfung mit einem mRNA-Impfstoff 6 Monate nach der abgeschlossenen Grundimmunisierung bekommen: Über 60-jähringe, Patienten mit „besonderer Indikation“ (siehe Seite 5 der StiKo-Veröffentlichung). Diese Empfehlungen teile ich derzeit nicht.

womit?: Von den Gesundheitministern werden nur mRNA-Impfstoffe empfohlen. Nebenwirkungen der Impfstoffe finden Sie beim PEI: Sicherheitsbericht Thrombosen in der Vorgeschichte haben keine Bedeutung im Hinblick auf das Auftreten der Hirnvenenthrombosen (häufiger bei Erstimpfungen mit Vektorimpfstoffen). Herzmuskelentzündungen scheinen bei jüngeren Männern bei mRNA-Impfstoffen vermehrt vorzukommen.

wann?: Die „Erlaubnis“, die Impfabstände der Grundimmunisierung zu verkürzen, führt zu einem niedrigeren Antikörpertiter, d.h. vermutlich zu einem schlechteren (aber früheren) Schutz. Bei Indikation zu einer Drittimpfung sollte diese frühestens 6 Monate nach Abschluss der Erstimmunisierung erfolgen.

wo?: Trotz Skepsis an der Sinnhaftigkeit bieten wir Termine für Erwachsenen-Impfungen gemäß o.g. Indikationen an. Ansonsten impfen die Kreisimpfzentren oder  Kollegen (z.B. HNO-Praxis Schulze, Renningen).

wie?: Bitte laden Sie sich die entsprechenden Aufklärungs- und Einverständnisbögen hier herunter oder holen sie in der Praxis ab, drucken sie aus, lesen sie durch, füllen sie aus und notieren sich Ihre Fragen. Zum Termin kommen Sie wenn möglich mit dem Auto zu zweit, bringen die ausgefüllten Bögen und Ihren Impfpass mit. Die 15 min Überwachungszeit nach einer Impfung verbringen Sie je nach Verfügbarkeit im Impfzimmer, Wartezimmer oder vor der Praxis zu zweit in Ihrem PKW. Gerne impfen wir Sie dann auch gleich gegen die Influenza-Grippe (aktuell konventioneller Impfstoff wie 2020).

digitaler Impfausweis/Genesenenausweis: Wir können ihn für unsere Patiente bei uns ausstellen. Papierimpfausweise und -bestätigungen haben Gültigkeit! Für eine dritte Impfung gibt es bisher keine digitale Impfbescheinigung.

Corona-Testung

Jeder Gesunde darf sich 1x/Woche per Schnelltest in der Praxis testen lassen. Bei pos. Schnelltest (auch Selbsttest zu Hause) bitte sofort in einer Praxis einen Termin zum PCR-Abstrich vereinbaren und sich bis zum Ergebnis in Quarantäne begeben.

Jeder kranke Patient mit Atemwegserkrankung, Fieber vereinbart in der Praxis einen Termin zum PCR-Abstrich und begibt sich sofort in Absonderung.

Jede gesunde Kontaktperson zu Corona-PCR-Positiven beleibt in Quarantäne (außer komplett geimpfte oder genesene), vereinbart am 5-7 Tag der Quarantäne (oder früher bei Krankheit) einen Schnelltest oder PCR-Abstrich in der Praxis (und bleibt trotzdem in Quarantäne)

Haushaltsangehörige von gesunden Kontaktpersonen vereinbaren am 5-7 Tag der Quarantäne der Kontaktperson einen Schnelltest oder PCR-Abstrich in der Praxis.

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